12 März 2010

schokolade

was ich so in spanien mache

heute ist zum ersten mal so richtig super wetter, mit wolkenlosem himmel und t-shirt-temperaturen und so. ich bin heute mittag von unsere wohnung aus am strand entlang in die innenstadt gelaufen und dann wieder durch die stadt zurück. am strand waren zwei frauen in bikini (deutsche touristinnen?) und jede menge surfer, im horizon war der nächte kontinent zu sehen. irgendwie surreal, wenn ich die facebook-messages über schnee in berlin lese.. wieder zurück habe ich an meinem neuen besten freund geknabbert - ein jamon serrano, ein ganzes schweinebein, so unglaublich lecker, ich könnte mich nur davon ernähren ;) eigentlich war der für die ganzen vier monate gedacht, aber wenn ich dem tempo weiterfresse ist in einer woche nichts mehr übrig.. aber dafür gehe ich jetzt ja joggen. naja, grade schaffe ich ein paar hundert meter am strand rumzukeuchen ohne umzukippen, ich denke in ein paar wochen kann man das wirklich joggen nennen ;) aber natürlich ist nie alles perfekt, naja grade schon, aber ich denke wenn ich nicht in den nächsten wochen leute kennen lerne, dann werde ich mich wohl ziemlich bald ziemlich einsam fühlen. aber ich melde mich ja heute zum sprachkurs an, obwohl ich befürchte, dass die_der durchschnittliche deutsche spanischkursteilnehmer_in nicht so mein fall ist.. aber naja, wir werden sehen.. immer schön tolerant sein! ;))

by isi at 12 März 2010 , 13:40:59

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classless

Deep shit

Nach den Hochhäusern kamen die Wolkenkratzer. Dann folgten Tiefenkratzer, Bodenkratzer, Unterkratzer, Greenscrapers und Farmscrapers. Jetzt werden in Malaysia Wasserkratzer entworfen.

(via awesome)

by classless at 12 März 2010 , 10:31:41

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11 März 2010

torsun

shows dieses wochenende:

am freitag den 12.03. lege ich alias torsun aka nick rave mit einigen kollegen beim ersten audiolith pferdemarkt in der prinzenbar in hamburg auf.
weitere folgen im verlauf des jahres:

am samstag spielen rampue und ich ein dj-set auf der aftershow-party dieser hervorragenden band:

ich freu mich schon mächtig, zumal ich scooter ende der 90er das letzte und bisher auch einzige mal live sah…

p.s:
schöner track für den einstieg ins wochenende:

by kapsler hauser at 11 März 2010 , 22:51:28

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beatpunk

Familienfeierei

Um das Label Altin Village und dessen jährliches Festival ist ein kleiner und feiner Film entstanden. In diesem Jahr präsentieren wir die Familienfatsche mit Testcard, dem PNG, OX und der Roten Raupe.
Zu sehen ist die Sache hier.

by Janette at 11 März 2010 , 22:48:47

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try again. fail again ...

besserscheitern

Hab gerade bei einer lokalen Nazi-Seite deren Klagen über Google Streetview gelesen und mir gedacht das probier ich doch mal aus.

Da Deutschand noch nicht verfügbar war, geschweige denn Mecklenburg Vorpommern, hab ich mal versucht mithilfe von Google Maps und Streetview den Club Plastic People in Hackney, London zu finden. In dem Laden findet die Partyreihe FWD statt (in 1 1/2 Wochen kommen Kode 9, Geeneus, Instra:mental und Deadboy – Falls jemand kurzentschlossen hinwill :P ) und überhaupt, wer sich ein wenig für aktuelle Popkultur im UK interessiert, kennt den Laden mindestens vom Lesen. Ich auch. Also ich war da nie, ich kenn ihn vom Lesen. Deswegen wäre die Idee ja garnicht so dumm, dacht ich mir, sich das mal aus dem Bett in Ruhe mit dem Laptop anzuschauen, wenn das alles Dank Streetview so einfach möglich sein soll.

Das Ergebnis ist bescheiden. Ich hab den Laden nicht gefunden und die Curtain Road ist auch nicht besonders gut zu erforschen. Ein Stück weit würde sich dies verbessern wenn es mehr Userfotos gibt. Die Menschen und die Autos bzw. deren Nummernschilder waren übrigens soweit ich es gesehen habe alle anonymisiert. Nur hab ich mich schlecht zurecht gefunden. Aber Scheiß drauf! Selbst wenn es Live-Streams aus dem Laden geben würde, wäre man doch besser selber dort als via Internet aus dem heimischen Bett zuzuschauen!

Der Club Plastic People hat übrigens gerade Probleme mit den Nachbarn und der Stadtverwaltung.

P.S.: Beim zweiten Versuch hab ich rausbekommen, dass ich den Club nicht so einfach mit Streetview finden kann, weil der mitten im Block drin ist. :D


by besserscheitern at 11 März 2010 , 16:16:20

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merely thinking

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torsun

wenn fans videos drehen

freut mich das sehr
und wenn ich sie finde
dann post ich sie hier:


by kapsler hauser at 11 März 2010 , 10:35:28

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10 März 2010

starblog

ancient tradition

Wie langweilig ist es eigentlich, zum dritten Mal in Folge zu bloggen, dass es Anfang Maerz ist und Ende des Monats der beruehmte Berliner Halbmarathon der postfaschistischen Volksportgemeinschaft und ich so irre aufgeregt, weil ich da mit renne und mir eine exravangante Zeit vorgenommen habe und mir neue Klamotten und geile Laufschuhe gekauft und ueberhaupt?

Die Anwort ist einfach: So langweilig wie das taegliche Einerlei. Darum blogge ich es auch. Zum dritten Mal. Bin scheisse vorbereitet. Erst letzte Woche mit lockerem Training begonnen seit Dezember. Die Zeit wird unterirdisch. Ich laufe trotzdem. So wie ich es blogge.

Den Spaetkauf an der Ecke wuerde ich uebrigens aus der Liste der Schuldigen streichen. Darum mache ich mal an dieser Stelle Werbung fuer Mey’s Back-Kaffee-und-Mehr-Shop. Guter Laden.

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by saltandvinegar at 10 März 2010 , 21:32:48

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waiting

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try again. fail again ...

besserscheitern

Und nochmal gibt es hier nur einen Verweis auf andere. Beatpunk schaut mal genauer hin, weil Mathias Brodkorbs Lieblingsrechte von der Sezession mit ordentlich Verspätung auf die Idee kommen, Pop für die Nation einzuspannen. Beatpunk hatte bereits vor Jahren mit I can’t relax in Deutschland ein Projekt gegen die Nationalisierung des Pop an den Start gebracht. Die Zeitschrift Sezession sieht in nationalisiertem Pop nun eine Möglichkeit den konservativen Kulturkampf mit neuen Mitteln führen zu können.(hxxp://wxw.sezession.de/10613/i-cant-relax-in-deutschland.html) Wenn sie da mal nicht grandios danebengreifen. Aber a propos Kunst, Kultur und Kampf, wer bekommt bei Schwachsinnigkeiten a la Nena eigentlich nicht auch Lust auf ein bisschen Kulturrevolution?

Andererseits. Pop macht zwar viel Schwachsinn, aber das hält auch nicht lange vor. Wo es tatsächlich zu einem ernsthaften Erstarken des Nationalismus kommt, ist das ein politisches und keine geschmackliches Problem. Die Sezession meint Pop sei “allzu offensichtlich immer noch „eher links“”. Doch mit gutem Geschmack allein lässt sich (leider) noch keine klassenlose Gesellschaft herbeiführen. Oder wie es im Strapaze Zine so schön hieß:

Anders gesagt, wird in der Popkultur -Massenbetrug hin oder her- auch ausgetragen, was nach dem Scheitern des Klassenkampfs, dennoch an Konflikten in der Gesellschaft schwelt und der Bearbeitung harrt. Nur löst die Popkultur diese Widersprüche nicht, sondern spiegelt sie bestenfalls wieder. Die Revolte im Pop stellt, wie radikal sie sich in ihrer Ästhetik und deren immer wiederkehrendem Brüchen auch darstellen mag, keine Revolution der materiellen Basis her. Platter gesagt, solange irgendwer ein Atari Teenange Riot Album verkauft(!), ist das ganze Gekeife gegen den Kapitalismus auf dem Tonträger zweitrangig. Oder wie Karl Marx im Kapital schrieb „Seine Ware hat für ihn keinen unmittelbaren Gebrauchswert. Sonst führte er sich nicht zu Markt. Sie hat Gebrauchswert nur für andere. Für ihn hat sie unmittelbar nur den Gebrauchswert, Träger von Tauschwert und so Tauschmittel zu sein.“

Was nichts anderes heißt als Pop eben nicht dazu da ist, den Kapitalismus abzuschaffen.

In einem Punkt haben die sog. “Neurechten” der Sezession allerdings recht, den besten Geschmack haben immer noch wir! Und überhaupt ist Anti-Pop bisweilen ganz buchstäblich der beste Pop.


by besserscheitern at 10 März 2010 , 16:58:55

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starblog

Melde mich freiwillig in der Reihe der nur ganz peripher Schuldigen.

Ich bin schuld. Wirklich. Zwar nicht an dem was ich hier beantworten möchte, aber daran, dass mehr Antworten auf sich warten lassen. Das tut mir Leid, ist aber zwei Umständen geschuldet, für die ich nichts kann. Da wäre erstens eine Beanspruchung meiner Arbeitskraft durch meinen Chef, ein durchschnittliches Kapitalistenarsch, und andererseits die Tatsache, dass ich ganz schrecklich uninspiriert bin.

Ungefähr 20 Ansätze wer denn nun schuld sei hab ich in den letzten Wochen verworfen, nicht weil es Gründe gäbe sie in Schutz zu nehmen, weil mir einfach die richtigen Worte nicht eingefallen sind um auch den Rest der Welt von der (Nicht)schuld zu überzeugen. Und das ist ja immer noch das Hauptziel dieser Veranstaltung. Aufgegeben hab ich nicht und aufgrund sich verändernder mikrogesellschaftlicher Strukturen, man könnte es auch mein Leben nennen, aber das wäre langweilig, bin ich ganz zuversichtlich bald aus folgender Reihe von Schuldigen eine oder mehrere anzuklagen:

Neoliberale, Guido Westerwelle, Antideutsche, Antiimps, Frauenbewegung, Maskulinisten, Neokonservative, Oldschoolkonservative, Angela Merkel, Gangster-Rapper, Blogs, die ALB, Großkonzerne, Kleinkonzerne, Österreicherinnen, Deutsche, die taz-Redaktion, Coca-Cola, der Späti bei mir an der Ecke, Wein, Deutsche Telekom, VoKüs, to be weitergehend.

In der Zwischenzeit mach ich ein wenig Werbung, und zwar für mich:

Besucht doch mal AWESOME, das ist ein tolles Blog, das garantiert nur für Lachkrämpfe, Ausrufe der Bewunderung und Illustration der Schuldigen verantwortlich gemacht werden kann.

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by rock n riot at 10 März 2010 , 16:23:31

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cosmoproletarian solidarity

Solidarität...

Solidarität mit Mohammad Amin Valian, dem als „Mohareb“ („Feind Gottes“) die Hinrichtung droht. Der Student habe während der Ashura-Riots mit Steinen geworfen.

Solidarität mit
Shiva Nazar Ahari, die kürzlich in eine käfigähnliche Zelle verlegt worden ist, in der sie weder Beine noch Arme bewegen kann. Shiva ist Bloggerin und wurde bereits vor einigen Jahren in Folge ihres Engagements im „Students Committee in Defense of Political Prisoners“ inhaftiert.


Solidarität mit Mansour Osanloo, der als Gewerkschafter eine 10jährige Gefängnisstrafe aufgebrummt bekam und kürzlich in die ‚Hundehütte’ verlegt worden ist.

Solidarität mit allen
inhaftierten Studierenden und politischen Gefangenen in den Todeszellen.



by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 10 März 2010 , 12:31:36

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torsun

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Dalai Lama for sale

Heute gedenken die Tibeter ihres Aufstandes vor 51 Jahren in Lhasa gegen die Chinesen. Zu diesem Anlass hat sich Shepard Fairey des geistigen Oberhaupts der Tibeter, dem Dalai Lama angenommen. Laut BoingBoing wird der ca. 35×45 cm große Print um 12 Uhr Ostküstenzeit (also gegen 18 Uhr hier) in den Verkauf gehen. Streng limitiert, was auch immer das bedeutet, ischklar.

by Mmmatze at 10 März 2010 , 07:46:00

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krawalla

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09 März 2010

merely thinking

Tron – Der Trailer

Woohoo, der lange Tron-Trailer ist da. Ich scheiß da mal auf miesepetrigen Traditionalismus, das wird fett. FETT. PHAT! (Bitte in Superduper-HD gucken!)

(Via Laughing Squid.)

by Mmmatze at 09 März 2010 , 21:51:27

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Nerdsmasher – Energie

Nerdsmasher (konnte auf die schnelle keinen Link finden, sind aber scheinbar mit Knertz assoziiert, super Trash!) kam grade per Tweet rein. Und ich werde es nicht mehr los. Das Video ist billig, so billig, dass es wieder gut ist, die Musik schlecht/nicht abgemischt, aber: ich werde es nicht mehr los. Ladies & Gentlemen, die nächsten Mediengruppe Telekommander/Von Spar.

by Mmmatze at 09 März 2010 , 19:59:07

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try again. fail again ...

besserscheitern

“Nach Angaben der Hamburger Justizbehörde wurde am Sonntagnachmittag der 17jährige David erhängt im Gefängniskrankenhaus aufgefunden. Der aus Georgien stammende Flüchtling hatte in Deutschland um Asyl nachgesucht, das abgelehnt wurde. Obwohl minderjährig saß er seit Februar in Abschiebehaft. Er hatte schon seit längerer Zeit Essen verweigert.”(mehr lesen)


by besserscheitern at 09 März 2010 , 14:00:19

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phex

Abschiebung ist Mord

Der 17-jährige David starb am Sonntag im Hamburger Gefängniskrankenhaus.
Nachdem er bereits tagelang jegliche Nahrung verweigert hatte, wurde er dort „tot aufgefunden“. Er hatte sich erhängt. Der aus Georgien stammende David war ohne seine Erziehungsberechtigten eingereist und saß bereits seit Februar in Abschiebehaft, in die er als Jugendlicher eigentlich nicht gehörte.

Es gibt keinen Freitod hinter Gittern!

+ Wir fordern die sofortige Abschaffung von Abschiebehaft.
+ Wir fordern ein sicheres Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis für alle Menschen, die in Deutschland leben.
+ Wir fordern die Abschaffung aller Sondergesetze für Nichtdeutsche, vor allem die Residenzpflicht für Flüchtlinge und das Asylbewerberleistungsgesetz.
+ Gerade Minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge brauchen besonderen Schutz. Der Umgang mit ihnen soll sich an Kinderrechten und dem Kindswohl orientieren und nicht an rassistischen Ausländergesetzen

Make Borders History!

Es rufen auf: Flüchtlingsrat Hamburg, Café Exil, Sportallee-Infomobil, Avanti – Projekt undogmatische Linke, GEW-Studis, Anti Atom Büro HH

Demo
Heute: 09.03.2010
18:00 – 21:00
S-Sternschanze

by phex at 09 März 2010 , 09:17:37

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08 März 2010

waiting

Gut gesagt

„Als Südländerin kann die Pigmentierung die Hautfarbe etwas dunkler erscheinen lassen, aber nicht so krass wie in diesem Bild.“

[source/via]

by waiting at 08 März 2010 , 21:21:14

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try again. fail again ...

besserscheitern

Icch wohnte neulich abend einer sehr typischen Debatte bei. Dort ging es im Anschluss an einen antisexistischen Themenabend um die Debatte Feminismus im Sinne von Kritik am Patriachat vs. Queer Theory. Kurz gesagt, ging es um die bekannte Konfliktlinie Bekämpfen eines geschlechtlichen Unterdrückungsverhältnisses vs. Reproduktion der Geschlechterkonstruktion durch den Feminismus. Der beste Standpunkt zu diesem Dilemma kam meiner Meinung nach mal in einer Phase2 und wird in Kurzform in der aktuellen Jungle World durch die AFBL vertreten.


by besserscheitern at 08 März 2010 , 16:14:15

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Show to go – Der ad-hoc-Gig

Das Zürcher Kulturschaffendenkollektiv Stadtklang filmt Schweizer Musiker bei improvisierten Kurz-Auftritten an ungewöhnlichen Orten, der Show to go. Sie spielen einen Song im öffentlichen Raum, umgeben von der Stadt. Mit Straßenlärm und dem Gerede der Passanten. Nicht ganz von ungefähr erinnert es an die Aufnahmen, die man von La Blogothèque kennt. Es ist wunderbar.

(Via 78s.)

by Mmmatze at 08 März 2010 , 08:14:12

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cosmoproletarian solidarity

Solidarität mit den von Abschiebung bedrohten Roma!

Im Juli dieses Jahres hat das deutsche Innenministerium mit der Republik Kosovo die „Zurücknahme“ von als „überflüssig“ empfundenen kosovarischen Flüchtlingen vereinbart. Bis zu 24.000 Menschen, unter ihnen etwa 10.000 Roma, sollen bis Ende des Jahres abgeschoben werden. Unter den Augen der KFOR-Soldaten sind Ende der 1990`er Jahre zehntausende Roma von den nationalistischen UÇK-Banden gewaltsam zur Flucht gezwungen worden, insgesamt haben in jenen Jahren 150.000 Roma den Kosovo verlassen müssen. Diejenigen, die blieben, sind etwa in Lagern der UNHCR auf mit Blei, Cadmium und Quecksilber verseuchten Industriehalden einquartiert worden. Bis heute leben sie in ständiger Angst vor erneuten Pogromen in von der Majoritätsbevölkerung abgegrenzten Armutsenklaven, nahezu hundertprozentig vom legalen Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Anfang des Jahres 2008 gab del Ponte, frühere Den Haager Anklägerin Milošević, zu, dass ihr bereits 1999 leidlich viele Beweise vorlagen, dass bis zu 400 Menschen, allen voran Roma, von der UÇK zum Zwecke des Raubes von Nieren und anderen Innereien verschleppt worden sind.

Doch nicht nur im Kosovo schlägt der „antiziganistische“ Mob zu. In Ungarn etwa ermordete eine faschistische Organisation, die sich ein „von Parasiten befreites Ungarn“ ersehnt, in den vergangenen 18 Monaten sechs Roma (Vgl. „Jungle World“, 10.10.2009). Die unbändige Angst der NationalistInnen vor ihrer eigenen Überflüssigkeit lässt sie in der Krise ihre identitäre Bande mit Staat und Nation nun noch heftiger einklagen, indem sie jene ächten, jagen und die ärmliche Hütte in Brand setzen, auf die sie ihre eigene Überflüssigkeit und Asozialität projizieren. Und der Staat als Garant der Einheit der kapitalisierten Gesellschaft entzieht nicht erst in der Krise kapitaler Vergesellschaft und sozialer Integration jenen das Recht auf freien Aufenthalt, die keine produktive Funktion im Produktionskollektiv glaubhaft machen können. Hierbei ist nach wie vor die Eigenschaft des „Autochthonen“ unentbehrlich, um unaufkündbar mit dem Standortkollektiv identifiziert zu werden – eine sich lediglich seicht modifizierende Klausel im nationalen Pakt zwischen Elite und Mob.

Zwei Jahre nach der „Deutschen Einheit“ hatte eine deutsche Trabantenstadt, hatten hunderte von auf Selbstverwertung bedachte, „überflüssige“ StaatsbürgerInnen mehrere Tage und Nächte an den zum Pogrom ausersehenen absolut Überflüssigen die nationale Versöhnung erprobt. Auf die asylsuchenden Roma, die in Rostock-Lichtenhagen dem Brandmord entkamen, konnten die Deutschen ihre Ungleichheit projizieren, um sich selbst wieder als Gleiche, als Artverwandte einer unteilbaren Nation zu halluzinieren. „Der Spiegel“ warf die Brocken hin, an dem das Gefühl sich nährte, jene barbarische Anti-Nation zur zivilisierten deutschen Nation gefunden zu haben, deren antideutscher Barbarei sich zu erwehren sei: Die „Dünkelhäutigen“, die „bettelnd durch die Straßen“ ziehen, statt zu malochen oder in der arbeitsfreien Zeit den Rasen zu stutzen. Ob sie nun „betteln“, „stibitzen“ oder die nachbarschaftliche Eintracht der Deutschen „tyrannisieren“: sie, die „Roma und Sinti“, „wecken Aggressionen“ („Der Spiegel“, 7.9.1992). Niemand geringeres als Helmut Schmidt, der später zum „Gewissen seiner Nation“ geadelt worden ist („Die Zeit“, 11.12.2008), log den Pogrom in Notwehr um: Man dürfe aus dem „tausendjährigen“ Deutschland keinen „Schmelztiegel“ machen, ansonsten „entartet“ die nationale Gemeinschaft und „wenn es irgendwo Ärger gibt“ – etwa „über de facto vierzig Prozent Arbeitslosigkeit“ unter den volkswirtschaftlich Überflüssigen – „bricht sich die Frustration irgendwo Bahn und endet in Gewalt“ („FR“, 12.9.1992). Und der damalige christdemokratische Innensenator Berlins, Dieter Heckelmann, teilte seine Überzeugung mit, dass in Rostock sich nicht der nationale Wahn, „sondern der vollauf berechtigte Unmut“ über den vermeintlich organisierten Asylbetrug der Roma geäußert habe (z.n. „Die Zeit“, 6.10.1992). Einen Monat nach dem Rostocker Pogrom drängte die deutsche Politik das rumänische Regime dazu, sich zu verpflichten, die „zurücküberstellten“ Roma-Flüchtlinge aufzunehmen.

Am 28. September steht in Düsseldorf die erste zentrale Sammelabschiebung von Roma in den Kosovo an. Auch der niedersächsische Innenminister drängt darauf, die 4.000 Roma-Flüchtlinge aus seinem Standort-Gehege zügig abzuschieben. Die Abschiebung von vor Pogromen geflüchteten Menschen ist bereits Skandal genug; dass dabei Menschen betroffen sind, auf denen, auserkoren zur nationalen Verschiebungsfläche, fortgesetzt eine die Wirtsgemeinschaft schröpfende, pathogene Kollektivität projiziert wird, macht den Skandal zu einem spezifisch deutschen. Zur Erinnerung: Mehrere hunderttausend Roma und Sinti sind im deutschen Nationalsozialismus ermordet worden.


Solidarität mit den betroffenen Roma!
Stoppt die Abschiebungen!

Nähere Informationen hier. Verwiesen ist des weiteren auf eine Petition der VVN/BdA und des Flüchtlingsrats.


Cosmoproletarian Solidarity, 17. September 2009

Mitunterzeichnet:
Gruppe Bricolage, Kritikmaximierung Hamburg, Bürengruppe Paderborn, Antifaschistische Gruppe A2K2, Autonome Antifa Westerzgebirge, Antifa Erftstadt, Autonome Antifa Spessart, Emanzipatorische Lüdenscheider AntifaschistInnen, Salon des Communistes Düsseldorf, Antifa Ahlen, Antifa Siegen, Antifa Rendsburg, Junge Linke Lippstadt, Antifaschistische Union Dortmund

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 08 März 2010 , 05:02:39

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„Al-Quds“-Aufmarsch verhindern, kein Frieden mit Antisemitismus! Freiheit für den Iran!

Während reichsdeutsche und europäische NationalsozialistInnen am vergangenen Sonntag ihre Verbundenheit mit den „freien Völkern“, die sich dem „One-World-Fetischismus“ erwehren, beglaubigten, und die Solidaritätsadresse eines palästinensischen Kameraden verlasen (1), spähten die „antifaschistischen“ IsraelhasserInnen der RA nach vermeintlichen „Antideutschen“, fotografierten jene ab, die sie für solche hielten, und prügelten unter dem Schlachtruf „Intifada bis zum Sieg“ auf jene wenigen ein, die sich mit Buttons und Fähnchen des Staates der Juden schmückten.

In Sorge um den Familienfrieden verzichteten die antinationalen AntifaschistInnen, denen die Solidarität mit Israel lästig geworden ist, die im „Dortmund stellt sich quer!“-Bündnis sich zusammenfindenden islamophilen BefreiungsnationalistInnen, kruden NationalbolschewistInnen und chomeinistischen EifererInnen konsequent als antisemitische Einheitsfront zu denunzieren. Zum Bündnis gehörte etwa der eingetragene Verein „Human Dignity and Rights“, der deutsche Ableger der chomeinistisch-islamistischen Grazwurzelbewegung „Özgür-Der“ aus der Türkei, die in der „Islamischen Revolution“ des Irans die Schablone ersehnenswerter Umbrüche erkennt (2). Konsequenterweise rufen die Duisburger Menschenrechts-IslamistInnen zum Berliner „al-Quds“-Aufmarsch auf. Im Aufruf zum diesjährigen antizionistischen Happening am 12. September wird befunden, dass der Zionismus unmerklich „die Kontrolle“ über die Europäische Union erlange, während sich die Islamische Republik Iran seit 30 Jahren „erfolgreich“ zur Wehr setze (3). Etwa, und dies ist nicht dem Aufruf zu vernehmen, indem das antisemitische Teheraner Regime EhebrecherInnen und Homosexuelle an Kränen aufhängt – denn, so vor kurzem die Hamas und der DLF, versuche Israel die Menschen moralisch zu korrumpieren, sexuell aufzureizen und schließlich gefügig zu machen.

Den Berliner „al-Quds“-Aufmarsch organisiert die Delmenhorster Außenfiliale der Islamischen Republik, der „Islamische Weg e.V.“, der unter der Ägide von Mohammad Ali Ramin noch als „Islamische Gemeinschaft in Clausthal“ firmierte. Ramin organisierte vor drei Jahren das Teheraner Kollegium der antisemitischen Internationalen („Mythos Holocaust“) – u.a. mit dem Vordenker der „Nationalautonomen“, Peter Töpfer, George Theil von der französischen „Front National“, und dem ehemaligen „Grand Wizard“ des Ku-Klux-Klans, David Duke. Am 30. Januar 2009 lud Ramin den australischen Shoa-Leugner Frederick Toben zu sich – auf „Altermedia“, das hierüber informierte, wird von den grünen Augen und hellen Haaren Ramins geschwärmt und „die internationale Solidarität“ mit jenen vom „zionistischen Krebsgeschwür“ „geknechteten Völker“ beschworen.

Zurück zu den islamophilen BefreiungsnationalistInnen aus dem „Dortmund stellt sich quer!“-Bündnis: In einem Gespräch mit Hülya Şekerci, Islamistin von Özgür-Der, huldigt die Initiativ e.V. das Keuschheitstuch als „Symbol der sich befreienden Frau gegen die westlichen Assimilierungsversuche“ und agitiert gegen den „säkularen Fetischismus“, der sich weigere, in den islamistischen und antisemitischen Banden die authentischen BündnisgenossInnen der „antiimperialistischen (Quer-)Front“ zu erkennen („Campo Antiimperialista“, 23. September 2004). In den Pamphleten des "Campo Antiimperialista", dem die Initiativ e.V. als deutsche Sektion angehörig ist, werden selbst die Massenexekutionen sozialistischer GenossInnen in der Islamischen Republik Iran legitimiert: Die gerichteten SozialistInnen hätten sich geweigert, das progressive Moment des Islam anzuerkennen („Campo Antiimperialista“, 18. Februar 2009).Während das Regime überlegt, dieses Jahr auf den „al-Quds“-Aufmarsch zu verzichten, weil es befürchtet, nicht genügend treue AntisemitInnen zu mobilisieren und Proteste aus der Bevölkerung erwartet, halten die Initiativ e.V. und die RA den befreundeten IslamistInnen die Treue. Ob sie am 12. September mit den Duisburger Menschenrechts-IslamistInnen nach Berlin kommen, ist ungeklärt – in den vorherigen Jahren sind lediglich Reichsdeutsche wie Frank-Eckart Czolbe-Senft gesichtet worden.

Für die Spaltung, kein Frieden mit Antisemitismus,
„al-Quds“-Aufmarsch verhindern!

(1) „http://rutube.ru/tracks/2345424.html?v=9506da174f12222207a41a3986cf0177“
(2) „http://www.ozgurder.org/v2/news_detail.php?id=780“
(3) „http://www.hdr-org.de“

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 08 März 2010 , 04:55:03

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07 März 2010

merely thinking

Hey Jude in der U-Bahn

In solchen Augenblicken glaubt man wieder an die Menschheit. Da fällt die New Yorker U-Bahn aus, was macht der gemeine New Yorker: Er fängt an zu singen. Zusammen.

(Via TDW.)

by Mmmatze at 07 März 2010 , 20:43:56

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yet another photoblog

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merely thinking

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Urlaubsfotos der dritten Art

Wahnsinn! Im Facedowns-Blog veröffentlichen Lynn und Michael Chealander sowie Amy Mihyang ihre Urlaubsfotos. Dabei posieren sie immer gleich: Liegend, mit dem Gesicht nach unten. Etwas steif, aber auf jeden Fall, äh, anders. Und da ich gestern schon den Vice Guide to Nordkorea hatte, hier das wohl WTF?-igste aller Facedown-Fotos. Die DMZ.

by Mmmatze at 07 März 2010 , 14:30:28

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reiten, lesen, ...

Junge Generäle.

Bei „Junge Linke“ werden neue Seminare angekündigt. Zumindest thematisch scheint es auch interessante Verantaltungen zu geben. Zum Beispiel zu „Staatsverschuldung“ oder „Sozialstaat“. Da gibt es aber leider noch keinen Ankündigungstext.

Zu „Zionismus gleich Rassimus“ – Antizionismus ist also gleich Antirassismus?“ gibt es einen Teaser und der wird leider dem Selbstanspruch einer antinationalen Kritik überhaupt nicht gerecht. Das Verständnis für die israelische Staatsgewalt geht so weit, sich eines Urteils über die Brutalität einer Kriegsmacht zu ermächtigen:

Gegen Juden richte sich ihre Kritik an Israel nicht, betonen Antizionisten. Es sei einfach ein Staat, der militant und mächtig gegen seine Gegner vorgehe, rassistisch mit allen nicht-Juden verfahre und obendrein noch beste Beziehungen zum Imperialisten USA unterhalte. […]

Mit dieser Ansicht fühlen sich Antizionisten ganz schön im Recht. Diese Kritiken an Israel offenbaren eine beachtliche Ignoranz gegenüber den Fakten: Israel kommt in der Tat nicht ohne Rassismus aus, aber das unterscheidet diesen Staat nicht von seinen westlichen Partnern. Die Kriege, die es führt, waren auch nur „durchschnittlich martialisch“ […]

Welchen Maßstab haben die Militärexperten gegen Kapital und Nation denn da wohl zugrunde gelegt?!

Interessant auch: Die Antizionisten werden Israel Rassismus gg. Nichtjuden vor – das ignoriert nach Junge Linke jedoch die Fakten. Was sind die Fakten? „Israel kommt in der Tat nicht ohne Rassismus aus“

So ein Käse kommt heraus, wenn man mangelhafter Kritik an Israel lediglich eine Ehrenrettung dieser Nation entgegensetzt. Voll antinational!

by Wendy at 07 März 2010 , 13:35:40

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phex

organisierter Volkswille

nkay
„Die Interessen der Mehrheit durchsetzen!“
Das hört sich auf jeden fall beunruhigend an. Es gibt ja aber zwei mögliche Deutungen des anliegens der organisierten Autonomie. Entweder sie orientieren sich an Umfragen (vielleicht führen sie ja auch selber welche durch?) um sich dann als Anwalt der Volksmassen an die Durchsetzung der so erfahrenen Interessen zu machen. Denke mal so ist es nicht gemeint.
Wahrscheinlich wird eher ein allgemeines objektives Interesse unterstellt. Und die organisierte Autonomie kennt diese natürlich und wird so die Menschen gegen ihren Willen zum Sozialismus führen. Ein bischen Erziehung durch die Partei wird dann wohl das nötige dafür tun, dass die Volksmassen das auch verstehen werden.
Ich mache mich lieber daran meine eigenen Interessen durchzusetzen. Dass ich das am besten nicht alleine mache ist denke ich klar, mit Mehrheiten hat sowas jedoch (erstmal) nix zu tun.

by phex at 07 März 2010 , 12:33:44

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merely thinking

Portishead mit Dubstep-Update

So geschmeidig kann Dubstep also auch sein: Chris Cox, Dubstep-Typ aus Denver, Colorado, hat sich “Western Eyes” vom ‘97er-Portishead-Album angenommen. Wie ein Kollege meinte: Da sind nichts als ein paar Fürze hinzugefügt worden. Dennoch: Sweet!

by Mmmatze at 07 März 2010 , 12:27:59

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Albumcover-Bento

Auch eine irre Kombination für ein Blog. Es geht (ich spreche leider kein Japanisch) offensichtlich um Eiskunstlauf und Albumcover sowie Filmplakate auf Bento-Boxen.

(Via Miss Cakehead.)

by Mmmatze at 07 März 2010 , 12:12:07

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Foals – Spanish Sahara

Ich mache ja kein Geheimnis daraus: Indie langweilt mich seit ca. zwei Jahren zu 99%. Der Output im Bereich Indiepop und -rock ist mittlerweile so nichtssagend geworden, dass ich mir den ganzen Scheiß kaum noch gebe. So gehen mir auch die wenigen Perlen durch, dummerweise. So habe ich das Debütalbum der Foals verpasst, einige sagten mir da schon: zu Unrecht. Jetzt haut mich “Spanish Sahara”, scheinbar Vorbote des im Mai erscheinenden Albums “Total Life Forever” umso mehr um.

by Mmmatze at 07 März 2010 , 08:30:25

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krawalla

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cosmoproletarian solidarity

Solidaritätsaktionen am 8. März

Am 8. März 1979, nachdem das Vorhaben der islamistischen Kontras bekannt wurde, das weibliche Haar unter den Hijab zu zwingen, protestierten wütende Frauen vor allem in Teheran zu Zehntausenden gegen den Verhüllungszwang. Einen Tag zuvor hatten die Kontras angeordnet, dass Frauen sich „nicht nackt“, d.h. ohne die Verhüllung ihres Haares in Ministerien, Ämtern etc. begeben dürfen. In jener Zeit wurden immer wieder Frauen angegriffen, die als „Bad-hijab“, als untugendhaft und sündig denunziert wurden – von notorischen Beschimpfungen als „Huren“ bis zu Säureattacken. Die Proteste, die sich über Tage hinzogen, konnten nicht verhindern, dass wenig später die Islamische Republik Iran proklamiert und das Schicksal der Frau als demütiger und sittsamer Reproduktionsautomat des islamischen Kollektivs bereits in der Präambel der Islamischen Verfassung besiegelt wurde. In der Islamischen Republik wird der weibliche Körper gänzlich zu Staatszwecken okkupiert. Die patriarchalische, in der Familie organisierte Geschlechterherrschaft wird aufgebrochen und zugleich verewigt, indem nicht Ehemann und Vater entscheiden, was Ehefrau und Tochter dürfen und was nicht, sondern der Staat, der fehlerhaftes Verhalten definiert und sanktioniert. Der Hijabzwang bezweckt hierbei zum einen die Identifizierung der Frau als Staatsmaterial und zum anderen, im Konkreten, den Schutz des Mannes vor sexuellen Sinnenfreuden, die in ihm etwas anderes erregen könnten, als die absolute Identität mit dem leidenswilligen Regressionskollektiv (1).




Patriotische SozialistInnen, die den chomeinistischen Kontras bei der reaktionären Wendung der Revolution gegen das monarchistische Regime beikamen, verweigerten den wütenden Frauen des 8. März 1979 die Solidarität. Aus dem Politbüro der Tudeh etwa wurde verlautbart, dass der Chomeinismus der iranischen Frau als Hüterin der ‚nationalen Würde’ zu ihrem Recht verhelfe (2). Bereits vor 1979 propagierte der frömmelnde Antiimperialismus-Ideologe Ali Shariati, der vom Wiener Agitator Wilhelm Langthaler im befreiungsnationalistischen Fanzine „Intifada“ als „Traditionsstrang“ gerühmt wird, den Hijab als militantes Symbol nationaler Eigentümlichkeit (3). Der Duisburger Filiale des „Campo Antiimperialista“, die „Initiativ e.V.“, zufolge, ist das Leichentuch der Sinnlichkeit „ein Symbol der sich befreienden Frau“ gegen „imperialistische Assimilierung“. Die „Initiativ e.V.“ lässt sich ihre Abscheu vor den Zumutungen eines „säkularen Fetischismus“ konsequenterweise von einer Islamistin der chomeinistischen Organisation „Özgür-Der“, die eine „Islamische Republik Türkei“ propagiert, bestätigen (4). Die dissidente Frau, die in Abwehr islamischer Tugendhaftigkeit über ihren Körper selbst entscheiden möchte, erliege folglich der imperialistischen Blendung. Es fehlt lediglich die sprachliche Dreistigkeit eines Jürgen Elsässers, um jene ‚assimilierten’ Frauen als ‚Strichmädchen des Finanzkapitals’ zu schmähen. Die im Kapitalverhältnis angelegte ideologische und im repressiven Kollektiv sich realisierende Verschmelzung des kapitalkonstituierten Subjekts mit einer ‚ursächlichen’ Schicksalsgemeinschaft wird von jenem postleninistischen Antiimperialismus geistig paraphiert (5). Das revoltierende Individuum und seine Sehnsüchte, dem Herrschaftskollektiv zu entfliehen, werden dagegen denunziert und dem Tugendterrorismus, d.h. Hinrichtungen, Folter und Knast ausgesetzt.

So verlangt das Strafgesetz der Islamischen Republik für Ehebruch, Beischlaf eines Nichtmuslims mit einer ‚Muslimin’ und praktizierte männliche Homosexualität („Lavat“) die Todesstrafe, für ‚unzüchtiges Verhalten’ Unverheirateter wie Küssen und Umarmungen neunundneunzig und fürs Nichtverhüllen des weiblichen Haares vierundsiebzig Peitschenhiebe. Im Dezember vergangenen Jahres forderte der Kleriker Hojatoleslam Gholam-Reza Hassani den Tod von jenen Frauen („und ihrer Ehemänner“), die den Hijab nicht respektieren. Und der Menschenrechtsbeauftragte der Islamischen Republik, Mohammad-Javad Larijani, plädiert bei der „abscheulichen Tat“ des Ehebruchs für die Steinigung, bei der die Frau bis zur Brust eingegraben und vom willigen Mob für ihre „schändliche Wollust“ abgestraft wird.

Bei ordinären Hinrichtungen werden Schwule, politische Gefangene, Abtrünnige und ‚Feinde Gottes’ an Kränen aufgehängt. Bei der Lieferung von solchen fahrzeuggestützten Kränen konkurrieren verschiedene deutsche Unternehmen ums Geschäft mit der islamischen Henkersrepublik. Etwa die Ruthmann GmbH & Co. KG aus dem münsterländischen Gescher und die Atlas Terex GmbH aus dem niedersächsischen Delmenhorst („Terex liefert Wert“). Überdies liefert die ZF Friedrichshafen AG Komponenten für Kranfahrzeuge. Auch sonst kann sich das Regime auf die Produkte des deutschen Unternehmertums verlassen. Die Münchner Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG etwa versorgt die Überwachungssysteme des Regimes mit dem „Nonplusultra für Funktechnik“ und die im NuMOV engagierte südbadische Herrenknecht AG skizziert wie folgt ihr Engagement im Iran: „Design, manufacturing and technical support of all types and sizes of tunneling“ – kaum erstaunlich, da doch die Urananreicherung in Tunneln forciert wird (6). Trotz zunehmenden Sanktionsdrohungen müht sich die betriebsame deutsche Investitionsgüterindustrie ums Geschäft mit der Islamischen Republik. Am 1. März beriet der VDMA Baden Württembergs wie man trotz Embargo weiterhin Antisemiten und Schwulenmörder aufrüsten kann und die DIHK lädt am 25. März in Hamburg zum „Interkulturellem Seminar“, denn ohne die als „interkulturelle Kompetenz“ kodierte Akzeptanz von Hinrichtungen von Schwulen, politischen Gefangenen und aus der Zwangsehe flüchtenden Frauen keine ersehnte Ausbeute. Die Statistik konstatiert: Während die deutschen Gesamtexporte im vergangenen Krisenjahr um 18,4 % einbrachen, nahmen die Exporte in die Islamische Republik lediglich um 5,3 % ab. (Zudem gelangen deutsche Exporte, die als Ausfuhr in die Vereinigten Arabischen Emirate verbucht werden, via Dubai in den Iran.)

Am 8. März wird es in Frankfurt, Köln, Göttingen, Münster, Freiburg und Reutlingen Solidaritätsaktionen für die revoltierenden Menschen im Iran geben. Für Zeinab, Tara, Shirin und alle anderen politischen Gefangenen. Gegen Tugendterrorismus, Antisemitismus und Kumpanei.




(1) Näheres hierzu bei Fathiyeh Naghibzadeh, in: Jungle World 18/2008.
(2) Vgl. Peyman Javaher-Haghighi: Iran, Mythos und Realität, Unrast-Verlag 2008, S. 30.
(3) Vgl. Chahla Chafiq, in: iz3w 311/ 2009, S. 27.
(4) Mit dem deutschen Ableger von Özgür-Der kooperieren verschiedene antiimperialistische Vereine, siehe etwa das Bündnis „Stoppt die Hetze“.
(5) Die Subjektform meint hier: der im Individuum subjektivierte „stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse“ (Marx), in dem sich die gesellschaftliche Synthesis und ihre Form kapitaler Herrschaft verdeckt und der dem Menschen schließlich zur zweiten Natur wird. In der Subjektform ist zugleich Befreiung angelegt, die in der Umwälzung unvermittelter Herrschaftsverhältnisse wahrhaft wurde, als auch die Aussöhnung jener trostlosen, warenförmigen Existenz als zwangsverpflichteter Funktionär der Selbstverwertung über pathische Projektion und absolute Identität mit dem die Subjektform annullierenden Regressionskollektiv.
(6) Näheres hierzu bei Matthias Küntzel.

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 07 März 2010 , 04:50:47

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06 März 2010

krawalla

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merely thinking

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instant coffee

Mit keinem Wort viel erklärt

Im Standard berichtet Sebastian Borger über den Auftritt des britischen Premierministers, Gordon Brown, vor dem Irak-Untersuchungsausschuss in London. Wenige Wochen zuvor musste sich bereits Browns Amtsvorgänger, Tony Blair, den Fragen der Kommissionsmitglieder stellen. Borger schreibt über den Unterschied zwischen den beiden Labour-Politikern: “(D)er 59-Jährige (begann) seine Anhörung mit Sätzen des Bedauerns über den Tod von 179 britischen Soldaten und zehntausenden irakischen Zivilisten. Hingegen hatte Blair bei seiner Aussage Ende Jänner mit keinem Wort darauf Bezug genommen.” Ich kann nicht beurteilen, ob Borger lügt, d. h. bewusst die Unwahrheit sagt, oder einfach nur ein unfähiger Journalist ist. Fest steht jedenfalls, dass Blair während seiner Anhörung sehr wohl auf die vielen ermordeten Iraker Bezug nahm. Die relevante Passage beginnt auf Seite 215 des Protokolls (bzw. nach 147 Minuten der Videoaufzeichnung der Nachmittagssitzung) und war eine der interessantesten der ganzen Befragung.

(more…)

by Florian Markl at 06 März 2010 , 19:56:25

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try again. fail again ...

besserscheitern

Geiler Scheiß! Drum’n'Bass war mir ja lange zu langweilig, aber diese Videos von Nerdcore sind hammer lustig. Filme von Hardcore Christen, die mit D’n'B unterlegt werden. Wicked!!!


by besserscheitern at 06 März 2010 , 15:06:38

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The Vice Guide to North Korea

Ich habe ja ein gewisses Interesse an Nordkorea. Einfach, weil es so ein fürchterlich absurdes Land ist, zum größten Teil völlig irrationaler Natur und für den durchschnittlichen Westerner nicht zu verstehen. Und weil sie so herrliche Monsterchoreographien aufführen. Das ganze ist natürlich nur bedingt lustig, weil Menschen unter einem schlecht gekleideten Honk leiden. Dennoch, oder vielleicht auch grade deswegen ist der Vice Guide to North Korea äußerst sehenswert. Eine knappe Stunde lang WTF?.

(Via nada.)

by Mmmatze at 06 März 2010 , 13:02:11

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Flowers & Cream

Thurston Moore, Gitarrist und Heimwerker von Sonic Youth, bloggt seit Februar unter dem irgendwie leckeren Titel “Flowers & Cream“. Dachte, das kann man hier mal erwähnen.

by Mmmatze at 06 März 2010 , 08:07:31

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cosmoproletarian solidarity

Antisemitismus unter ‚roter Fahne’ unmöglich machen!

Am 25. Oktober hatte die Veranstaltungsgruppe „Kritikmaximierung“ die 1972`er Dokumentation „Warum Israel“ des Regisseurs Claude Lanzmann, der im französischen Untergrund der Résistance die Shoa überlebte, im „b-movie“ zeigen wollen.

Doch in der antizionistisch befreiten Zone, der Hamburger Brigittenstraße, wo sich das „b-movie“ in der Nachbarschaft zum Headquarter des völkischen Bandenwesens, der „B5“, befindet, wird keine Doku geduldet, in der Israel als Konsequenz aus Auschwitz begriffen wird. In jenem antizionistischen Kiezmilieu wird ‚Warum Israel’ notorisch mit der geopolitischen Reproduktion des antisemitischen Ressentiments von der verschwörerischen ‚Anti-Nation’ erwidert, also mit der sich in der „B5“ offerierenden Ideologie von dem Zionismus als Staat gewordenen „Todfeind der Völker“ (so etwa in einer Broschüre eines nationalbolschewikischen Relikt, der KPD/ML, die in der „B5“ zur Lektüre ausliegt). Israel gilt hier ausschließlich als „Brückenkopf“ imperialistischer Okkupation, als Colt an der Schläfe der ‚autochthonen Völker’, also als eine als Staat lediglich sich dekorierende Verschwörung.

Die mit Quarzsandhandschuhen und Mundschutz gerüstete „Zärtlichkeiten der Völker“-Miliz machte dem Kinopublikum mit ‚geschulten’ Faustschlägen deutlich, wem Militanz auf ‚deutschen Straßen’ zu gelten habe: nicht dem deutschen, sondern dem jüdischen Staat Israel und seinen FreundInnen. Ein Antizionist bewies mit einem Gürtel seine Freude an Züchtigung und ein weiterer demonstrierte mit einem eisernen Fahrradschloss die Bereitschaft zum Totschlag.

Die in der „B5“ sich rekrutierenden SchlägerInnen sind seit Jahren dafür bekannt, KritikerInnen ihres Antisemitismus und vermeintliche Antideutsche körperlich zu traktieren. So etwa auf einer antifaschistischen Demonstration am 31. Januar 2004 in Hamburg: Als die GenossInnen der antinationalen Gruppe „Kritik & Praxis Berlin“ von den lokalen Milizen als vermeintliche Antideutsche identifiziert worden sind, traten und schlugen etwa 30 bis 40 AntizionistInnen auf die vier Berliner GenossInnen ein und entrissen ihnen unter „Intifada bis zum Sieg“-Parolen ein Transparent mit der Aufschrift „Deutschland denken heißt Auschwitz denken“. Am 20. Juni 2009 versuchten die SchlägerInnen aus der „B5“ eine Solidaritätsaktion für die um Freiheit streitenden Menschen im Iran zu sprengen, nachdem sie eine Komplizenschaft zwischen ‚abtrünnigen Exil-IranerInnen’ und ‚antideutschen ZionistInnen’ aufgespürt hatten.

Antizionismus und völkischer Furor

In der Ideologie des Antizionismus gebärdet sich die militante Begeisterung für Staat, Nation und Volk. Wenn deutsche Kiezwarte wie die in der „B5“ sich organisierende „Palästina-Solidarität“ auf die örtlichen Fassaden eine Map plakatieren, auf dem die Existenz Israels zugunsten eines palästinensischen Staates ausradiert ist, offenbart sich deutlich die Verschmelzung antizionistischer Agitation und die Sehnsucht nach dem ‚organischen Volksstaat’, in dem die ‚autochthonen Völker’ zu ihrem Recht kommen: auf Herrschaft über die ‚Eigenen’, inklusive, wie in Gaza oder Falluja praktiziert, Lynchjustiz an Homosexuellen und Abtrünnigen. Die Idiotie des Rufes nach dem ‚nationalen Selbstbestimmungsrecht’ reproduziert unweigerlich die bürgerliche Ideologie, dass der ‚legitime’ Staat die angestammten Rechte des Subjekts ‚Volk’ vollstrecke, also das natürlichste Gehäuse menschlichen Zusammenlebens sei. Die Ideologie macht nun aus dem ehernen Zwang, der Angehörigkeit zu einem Staat, einen von der Natur auferlegten Inhalt – eine organische Beziehung des homogenisierten Staatsvolks zum politischen Souverän.

Der Antizionismus beanstandet an Israel folglich nicht den generellen Charakter repressiver Staatlichkeit und die Konstitution der empirischen Menschen, wie sie stehen und gehen, als nationalistische StaatsbürgerInnen. Die notorische Skizzierung Israels als „so genannter“ Staat, als „Retorten-Staat“ oder „Nationalstaat ohne Nation“ („junge Welt“, „Campo Antiimperialista“ etc.) denunziert den Judenstaat als der Natur widerstreitendes Unding. Nur notdürftig kaschiert bricht hier das Ressentiment von der jüdischen ‚Anti-Nation’ durch. So spricht die „B5“ vom „Zionismus“ als „rassistisches Projekt“, mit dem „künstlich der jüdische Charakter gewahrt werden“ solle (1). Künstlich, so die Quintessenz des Antisemitismus, ist eben immer das Jüdische – natürlich und verwurzelt dagegen das ‚autochthone Volk’, dessen Schicksal im Staat, dem Exekutor seiner ‚nationalen Eigentlichkeit’, liege. Die Juden dagegen seien zum ‚Volksstaat’ unfähig, denn sie hätten, wie Stalin konstatierte, „keine mit der Scholle verbundene“ Bevölkerungsschicht, „die auf natürliche Weise die Nation nicht nur als ihr Gerippe, sondern auch als ‚nationaler Markt’ zusammenhält“ und seien schließlich, dem nationalsozialistischen Ideologen Alfred Rosenberg folgend, einem „gestaltenlosen Anarchismus“ verpflichtet.

Pathische Projektionen

Vor 40 Jahren, am 9. November 1969, hatte eine nach einer uruguayischen Guerillabewegung sich benennende Berliner Politbande an die 31 Jahre zuvor geschehenen antisemitischen Pogrome in der „Reichskristallnacht“ erinnert, indem sie im Jüdischen Gemeindehaus einen Sprengkörper deponierte, der allein aufgrund einer hinfälligen Zündkapsel nicht explodierte. An jenem Tag wurden zudem mehrere Berliner Orte der Erinnerung an die Shoa mit Parolen wie „El Fatah“ und „Shalom und Napalm“ beschmiert. Die verhinderten MörderInnen erklärten stolz, mit dem, wenn auch verfehlten, Attentat auf trauernde jüdische Menschen hätten sie „den Sieg der palästinensischen Revolution“ lanciert. In der antizionistischen Feinderklärung vollzog sich die historische Amnestie für die deutsche Mordsgemeinschaft, die nun als Ameisenstaat ‚lernwillig und friedlich’ das Sozialprodukt mehrte und deren kollektive Schuld auf den Staat der Shoa-Überlebenden projiziert wurde. Als im Herbst 1997 in einem brandenburgischen Dorf mit 405 Deutschen 50 jüdische Flüchtlinge untergebracht werden sollten und Gemeinderat und Bevölkerung daraufhin mit einem Pogrom drohten, offerierte die nationalbolschewistische „junge Welt“, traditionell den antisemitischen Furor sozialpädagogisch verwaltend, die völkische Revolte als berechtigtes Unbehagen der ärmlichen Landbevölkerung (2). Dass im Volk das Kapitalverhältnis zur ersten Natur der Menschen wird, die, wie in Hoyerswerda oder Rostock, ihre vollendete Identität mit dem Standortkollektiv im Pogrom verifizieren, bleibt dem „Völker wollen Befreiung“-Sozialismus unbegriffen.

„Die palästinensische Identität ist ein echtes, essentielles und angeborenes Charakteristikum; sie wird von den Eltern auf die Kinder übertragen“, so die Charta der PLO, in der Identität als unablegbar ausgewiesen wird. Jene von ‚Blut und Boden’ deduzierte Zumutung an das Individuum gilt dem deutschen Antizionismus als ehrenvolle Verpflichtung. Nun, wo die ‚Parteien Gottes’ als die authentischeren Repräsentanten des ‚Volkswillens’, d.h. Elendsverwalter durch die ‚antiimperialistische’ Geopolitik ratifiziert worden sind, kümmert es kaum, wenn die islamistischen Banden, etwa im Irak, vermeintliche Homosexuelle und ‚abtrünnige’ Frauen lynchen. Während der politische Souverän – der Staat oder die Bande – die Zusammenrottung von Menschen als Einheit deklariert und den Einzelnen für das falsche Ganze einebnet, ideologisiert der antizionistische Befreiungsnationalismus jenes Zwangskollektiv als Subjekt ‚Volk’ und legt der nationalen Konstitution der Massen eine honorig-sonore Etikette an. In der antizionistischen Ideologisierung des Leids und Mangels der Menschen in Gaza und anderswo als ‚Heldenhaftigkeit’ (3), liegt schließlich die Rationalisierung von Verhältnissen, die doch in ihrer Sinnlosigkeit zu denunzieren wären. Doch in der Hamburger Brigittenstraße und in den antizionistisch befreiten und zu befreienden Zonen Magdeburgs, Duisburgs oder Wiens verteidigen die antiimperialistischen EiferInnen nicht die Sehnsucht nach Frieden, sondern ihre eigene politische Identität, die augenfällig eine nationale ist. Palästina ist für sie nur eine Projektion.

Darum Israel

Antinationalismus wird selbst Ideologie, wenn die ungleichen Nationen gleich gemacht werden. Israel ist zwar ein Staat an dem, wie an jedem anderen, die repressiven Mechanismen der nationalen Konstitution des Menschen zu konstatieren sind; jedoch ist Israel der Staat, der eine lebensrettende Funktion wahrnimmt, die der Nationalbolschewismus und seine maoistischen, stalinistischen oder vulgärautonomen Fraktionen sich nicht nur verweigern, sondern vielfältig sabotieren: den Schutz jener Bedrohten des durch`s Kapitalverhältnis produzierten Antisemitismus, der die Barbarei des falschen Ganzen begrifflicht. Antisemitismus ist die in Ressentiments umschlagende Bewusstlosigkeit gegenüber der „Herrschaft der Sachen über die Menschen“ (Karl Marx). Die zu ziehende Konsequenz aus der Erfahrung um die verhängnisvolle Dynamik der bewusstlos-fetischistischen Gedanken des in den verkehrten Verhältnissen erniedrigten, verlassenen und verächtlichen Menschen, liegt in der Verteidigung Israels als interime Notbehelfung für die vom Antisemitismus Bedrohten und Verfolgten. Die kommunistische Israelsolidarität denunziert die Verewigung des völkischen Furores durch die befreiungsnationalistische Ideologie und reflektiert zugleich die derzeitige eigene Perspektivlosigkeit: auf die ersehnte klassen- und staatenlose Weltgesellschaft, jene freie und antinationale Assoziation. Die ‚nationale Eigentlichkeit’ der Juden besteht allein in der antisemitischen Verfolgung: Israel ist weder von der mosaischen Landnahme noch vom Baseler Zionistenkongress zu begreifen, sondern von Auschwitz. Die kommunistische Verteidigung Israels hat sich also in der Kritik der falschen Verhältnisse zu äußern, die den Judenstaat erst nötig machen, und nicht in der Apologie seiner konkreten Politik.

Für Israel und den Frieden, für den Kommunismus

Überregionale Demonstration gegen antisemitische Unzumutbarkeiten unter ‚roter Fahne’ am 13. Dezember, Beginn: 13:30 h am Schulterblatt (Hamburg-Sternschanze)!
Der Bündnisaufruf findet sich hier.

(1) So die „B5“ in der Erklärung ihrer antizionistischen Aktion vom 2. November 2009. Kommentare hierzu finden sich auf diesem Blog und in der „Jungle World“.
(2) „Wollt ihr ein zweites Dolgenbrodt?“, drohte der Gemeinderat des Dorfes Gollwitz, nachdem die brandenburgische Landesregierung ihr Vorhaben bekannt gegeben hatte, 50 jüdische Flüchtlinge in einem leerstehenden Herrenhaus unterzubringen. In Dolgenbrodt hatte die Dorfbevölkerung jugendliche Rackets gemietet, die die ‚lästige’ Unterkunft von 90 afrikanischen Asylsuchenden, die für zunächst sechs Monate in Dolgenbrodt untergebracht werden sollten, anzündeten.

(3) Siehe etwa die trotzkistische „Liga für eine fünfte Internationale“ (13. Juli 2006), das „Campo Antiimperialista“ (5. Januar 2009), die „XI. Internationale“ (17. Februar 2009) etc.

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 06 März 2010 , 05:08:13

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Kritisches zur (deutschen) Nation anlässlich der antifaschistischen "Action Days" am 4. und 5. September

Gelegentlich „Laut gegen Nazis“ zu sein, ist äußerst sachdienlich für`s nationale „Wir“. Etwa wenn sich eine gleichnamige Kampagne von der „Deutschen Nationalstiftung“ finanzieren lässt: Die generöse „Nationalstiftung“ wurde im August 1993 vom „ewigen Kanzler“ Helmut Schmidt, dem „ehrbaren Kaufmann“ Michael Otto und – u.a. – Hermann Josef Abs initiiert. Jener Abs, der zu Recht von „konkret“ (Nr. 12/1991) als „Aufsichtsrat von Auschwitz“ denunziert worden ist, wachte er doch ab 1941 als Aufsichtsrat des I.G. Farben-Konzerns auch über die Unternehmung I.G. Auschwitz, deren ausgezehrten Arbeitssklaven zwecks Vergasung in die Todesfabrik Auschwitz-Birkenau zurücküberstellt worden sind. Das hierbei eingesetzte Zyklon B kam praktischerweise von der Degesch, die zu 42,5 Prozent zum I.G. Farben-Konzern gehörte – so schloss sich schließlich die Wertschöpfungskette unter dem eigenen Konzerndach.

Es war noch kein Monat nach dem vom Bürgermob beklatschten Pogrom in Rostock-Lichtenhagen im Jahre 1992 vergangen, als Helmut Schmidt mahnte, man dürfe aus dem „tausendjährigen“ Deutschland keinen „Schmelztiegel“ machen, ansonsten „entartet“ die nationale Gemeinschaft und „wenn es irgendwo Ärger gibt“ – etwa „über de facto vierzig Prozent Arbeitslosigkeit“ unter den volkswirtschaftlich eigentlich überflüssigen Ostdeutschen – „bricht sich die Frustration irgendwo Bahn und endet in Gewalt“ („FR“, 12.09.1992). Die „Nationalstiftung“ solle nun „die Vereinigung der Deutschen fördern und stärken sowie die kulturelle Identität der Deutschen in Europa erlebbar machen“ – erlebbar machen, nicht etwa im Pogrom, den Schmidt unwidersprochen in Notwehr umlügte, sondern im Happening der Event-Deutschen für eine spannendere, weltgewandtere Nation. Die „Laut gegen Nazis“-Kampagne zitiert Schmidt, der in den Gründungsaufruf der „Nationalstiftung“ festhält: „Die Idee der deutschen Nation und die Bestimmung unserer nationalen Identität in einem geeinten Europa“, d.h. in einer germanisierten Europäischen Union, dürfe man weder den für`s nationale Public Relation ungeeigneten Rowdies überlassenen noch „den Gegnern der europäischen Integration“, also jenen die es nicht verstanden haben, dass die Europäische Union vor allem eine supranationale Veranstaltung für deutsche Interessen ist. Und so kommt es, dass Schmidt die Initiatoren von „Laut gegen Nazis“ nicht für jene nestbeschmutzenden (Anti-)Deutschen hält, „die einen gewissen autosuggestiven Masochismus gegenüber dem eigenen Land für ihre Aufgabe halten“ – wie er es bei Zeiten den das deutsche Soldatentum diffamierenden Hannes Heer und Jan Philip Reemtsma vorhielt („SZ“, 23.12.1998).

Aus der Verdammung der zu Undeutschen kostümierten Nazis lässt sich also durchaus üppig nationaler Mehrwert ziehen. Die Erkenntnis, dass der Nationalsozialismus kein unrühmlicher, nun emsig bedauernder Ausrutscher auf dem Weg in die bundesrepublikanische Idealgesellschaft gewesen ist, sondern die Realisierung der regressivsten Versöhnungsideologie der krisenhaften, kapitalistischen Vergesellschaftung, hat die Vorbedingung eines konsequenten Antifaschismus zu sein.

Die nationale Produktionsgemeinschaft

„Das Eigentum an der eigenen Person“, so Emmanuel Joseph Sieyès, bürgerlicher Konstrukteur der französischen Verfassung, „ist das erste aller Rechte“: „Das Eigentum“ an „Sacheigentum ist gleichfalls nur eine Folge des Eigentums an der Person und erscheint wie dessen Auswirkung. Die Luft, die wir atmen, die Frucht, die wir essen, werden durch die Wirkung einer freiwilligen oder unfreiwilligen Arbeit unseres Köpers zu unserer eigenen Substanz.“ Das Atmen, die sinnliche Beköstigung, das bloße physische Sein des Menschen stifte ein naturwüchsiges Recht auf Eigentum. Die Arbeit als authentischer Ausdruck des Lebens erscheint in der bürgerlichen Ideologie als Aneignung des Wertlosen, dem – noch – kein Preisetikett anhaftet, die Natur fungiert als Produktionsbedingung des Kapitalverhältnisses. Die Nation als Korporation kapitalproduktiver Personen bezieht ihre Legitimität somit aus einem vorgeblichen Urzustand der Natur, eben jenem der Produktivität als Lebensgesetz.

„Das Gesetz“, so Sieyès, „gewährt nichts, es schützt nur das Bestehende, so lange es dem Gemeininteresse nicht schadet. Ich stelle mir das Gesetz als Mittelpunkt einer gewaltigen Kugel vor; zu ihm befinden sich alle Bürger auf der Kugeloberfläche ausnahmslos in derselben Entfernung (…).“ Das „Bestehende“ ist das Eigentum; der „Mittelpunkt“ der „gewaltigen Kugel“ das Zentrum der Wertvergesellschaftung unter der Bürde des „gerechten“ und „gleichen“ Tausches; das „Gesetz“ der Souverän, der Garant der Selbstverwertung der „Bürger“. Die Vergleichung ist für den Menschen als ökonomische Charaktermaske der Eigentumsverhältnisse eine ständige Offenbarung seiner unrührigen Überflüssigkeit und völligen Ersetzbarkeit: Je stärker jedoch Mensch sich durch`s Kapitalverhältnis hiermit konfrontiert sieht, desto entschiedener wird das Bedürfnis, die eigene Überflüssigkeit zu projizieren und die qua Loyalität und Identifikation verbriefte Bande mit Staat und Nation herauszuposaunen. Vor dem Staat klagt der Nationalist seine Selbstverwertung ein, auf der nationalen Barre, dem Stammtisch, diagnostiziert er sich selbst und ratschlagt mit Seinesgleichen über die angebrachte Medikation. Die Vergleichung auf dem Markt wird hierbei anerkannt und zugleich verworfen, das „eine“ Ich des Marktsubjekts bejahrt die Realität, das „andere“ verneint sie und ersetzt sich durch eine Projektion. Jene Projektion der Widersprüche und Verwerfungen ermöglicht eine vorübergehende Versöhnung der Marktsubjekte mit ihrer warenförmigen, trostlosen Existenz – einen prekären kapitalistischen Frieden in der Volksgemeinschaft.

Die Nation ist somit kongruent mit jener Summe an Personen, die in dem Staat – und somit als entmenschlichte Rädchen im Räderwerk – ihre Produktivität glaubhaft machen können. Wie aus dem Individuum der verdinglichte, funktionale, aber stets auswechselbare Mensch wurde, so aus der Zusammenrottung jener Markt- und Rechtsubjekte die eingegrenzte und ausgrenzende nationale Produktionsgemeinschaft. Die Nation der Kapitalproduktiven findet ihren Antagonismus in der vermeintlich arbeitsscheuen, parasitären Besitzergreifung. So kommt`s, dass Kampagnen zur Verteidigung der Arbeit – gegen die „unberechtigte“ Partizipation an der „Fürsorge“, das „Eindringen“ von Wirtschaftsflüchtlingen in den nationalen Standort u.ä. – zum beständigen Programm nationaler Reproduktion gehören und das Mehrwert schröpfende Unternehmertum bemüht ist, sich als Gattung schöpferischer Pioniere darzubieten – Adolf Merckle ist hierbei besonders konsequent und im Sinne der deutschen Ideologie aufrichtig gewesen, als er seine selbst zu verantwortende Wertetilgung im Suizid aussöhnte.

Die Naturalisierung der Nation, die, wie bei Sieyès zu sehen, bereits bei den progressiven Denkern der bürgerlichen Revolution angelegt ist, die Taufe des Standortes als Heimat, also die Codierung der Warengesellschaft als organischer Arbeitskörper, muss konsequenterweise auf eine zu konstruierende „Anti-Nation“ ausgedehnt werden. Die in der Warengesellschaft unvermeidliche Abscheu gegenüber vermeintlichen Faulenzern, Sozialfürsorge-Betrügern und Wirtschaftsflüchtlingen, auf die die eigene Überflüssigkeit projiziert wird, reicht nicht aus, um dieser Gattung von „Antinationalen“ die ganze Verkommenheit, die hinter dem unbegriffenen, abgespaltenen Moment der Warengesellschaft vermutet wird, zuzuschieben. Die vollkommene „Anti-Nation“ kann nur von jener Minorität gebildet werden, denen bereits der christliche Antijudaismus die im „Gottesmord“ kulminierende Verschworenheit gegen die angestammte Ordnung ankreidete und denen nun vom antisemitischen Nationalbürger schnöder Mammonismus, zersetzende Intellektualität, sozialistische Aufhetzung – zusammengefasst: Börse und Bolschewismus – zugeschrieben wird.

„Der raffende räuberische Geist von anders gearteten Menschen, die nie die Luft des Schaffens gekannt haben, die ruhelos von Ort zu Ort zogen, die nirgends Wurzel fassen konnten, die nicht erdverwachsen in langsamer Entwicklung zu immer höherer Kultur emporstiegen, sondern mit ihrem ruhelos beweglichen Geist und mit ihrem Geld von Land zu Land wechselten“, phantasierte Gottfried Feder, „wagender“ Unternehmer und nationalsozialistischer Ökonom, die „Anti-Nation“ und verriet, was man als vollwertiges Mitglied der deutschen Nation zu sein hat: Emsig, stets um die Steigerung der Produktivität bemüht und zugleich auf den Tod hinaus loyal zu Staat und Arbeitsvolk. Feder gilt das Privateigentum als dem Menschen wesenhaft: Die Anerkennung des Privateigentums „ist zutiefst verankert im arischen Wesen“, die Bindung an die „schöpferische Persönlichkeit“ verhindert seine asoziale Verwendung. Die Propagierung einer deutschen „Werkgemeinschaft“ (G. Feder), der „Gemeinschaft aller wertvollen und werteschaffenden Volksgenossen“ (Hans Reupke) und der „Gemeinschaft der Tat“ (Reinhard Höhn) zieht sich durch die ganze nationalsozialistische Literatur; ihre Glaubhaftmachung gelang jedoch nur über „pathische Projektion“ und ungeheurer Verschiebungsleistung unbegriffener Momente des Kapitalverhältnisses auf die „Anti-Nation“. „Existiert der Jude nicht“, so Jean-Paul Sartre, „der Antisemit würde ihn erfinden“ – oder er erschlägt behelfsweise „Obdachlose“ oder setzt den „Wirtschaftsflüchtlingen“ die Hütten in Brand.

Der ernüchternde Befund, dass in der Form Nation die antisemitische und rassistische Volksgemeinschaft bereits angelegt ist, erklärt jedoch noch nicht, warum sich letztere so unvergleichlich und zerstörerisch auf dem Flecken Erde, die als deutsch behauptet wird, gebärdete. Die Konstitution des Individuums als Markt- und Rechtsubjekt nicht durch eine revolutionäre Umwälzung vorbürgerlicher Verhältnisse, sondern durch eine absolutistische Staatsbürokratie erwies sich schließlich als Vorsprung im Sinne der Bewältigung der Krisen kapitalistischer Vergesellschaft und sozialer Integration: Das deutsche Subjekt erfuhr sich von jeher als hineingeboren in den nationalen Arbeitsorganismus. Die deutsche Ideologie macht aus dem ehernen Zwang, der Angehörigkeit zu einem Staat, vor dem die Selbstverwertung einzuklagen ist, einen von der Natur auferlegten Inhalt – eine organische Beziehung, die nicht Solidarität unter den konkurrienden Subjekten bedeutet, sondern die unablässige Identifikation mit dem naturalisierten Souverän. Bis heute verstummen die antikapitalistischen Reflexe beständig in der Forderung an den Staat das „raffsüchtige“ Kapital zu bändigen, sich um`s produktive Unternehmertum zu sorgen und sich jenen „antinationalen“ Schmarotzern zu widersetzen.

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 06 März 2010 , 05:03:46

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05 März 2010

nada

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